Subterfuge / Rostock
September 10, 2005

Was für ein grosser Abend das wohl werden mag, dachte ich noch. Eingepfercht zwischen zwei Privatparties und dem eigentlichen Pflichttermin im JAZ inklusive aller damit verbundenen Alkoholitäten, sollte es noch einen kleinen Abstecher ins MAU geben.
Subterfuge - letztes Jahr noch Vor (bzw. Nachband) von Virginia Jetzt! dieses Mal als Hauptact. Zu erwähnen wäre da natürlich auch noch der Supportact: Souls of Fire. Nie von gehört, aber ganz ruhiger, schöner melodiöser Pop-Rock mit gemischtem Geang. und damit gewinnt ja bekanntlich jede Band. Das ewige Leid vom spärlichen Publikum erspare ich mir hier.
Ein wenig voller wurds dann aber dann doch bei Subterfuge. Und das verdientermaßen. Sehr toll begannen sie ihr Konzert mit 3 Titeln nur in Begleitung einer Akkustikgitarre. Dabei gabs dann wohl auch eines der bedeutensten Liebeslieder der Musikgeschichte. Mann stelle sich einen Mann, einen intimen Club, seine Gitarre und das grösste seiner musikalischen, gefühlsmässigen Ausdrucksfähigkeit vor. Hört sich toll an. Besonders wenn es im Refrain dann erschallt: “I’ve got a fistfuck-photo of you…” Die Frauen waren gerührt.
Ehrlich.
Subterfuge dann in ganz gefielen mir wieder sehr gut. Nachhören kann man das alles übrigens auch auf
www.subterfuge.de.
Feiner melodiöser Indierock wie eine Wand.
Eigentlich wollten wir uns dann ja noch ins JAZ machen, aber Indie-Night war ganz fetzig: gut besucht, entspannte Tanzmusik und Bier. Was will man mehr? Selten wird einem der lange, lange Weg ins JAZ so schwer gemacht. Und wir Menschen neigen ja dazu, dass festzuhalten was man hat.
Das Gute eben.
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