Ein wenig aus der Übung, was das Schreiben von Plattenrezensionen angeht, wage ich mich zum neuerlichen Einstieg an diese hier. Am 15.9. erscheint das 3. Album der “Mates of State” aus Kalifornien. Das Ehepaar(!) Kori Gardner und Jason Hammel tingeln nun schon seit 1997 zuerst durch Amerika, später dann auch Asien und Europa.

Um eine halbwegs aktzeptable Musikrezension komplett zu machen, ist es an dieser Stelle notwendig, entweder persönliche Erlebnisse mit der Musik / Band anzubringen oder sich in Adjektivschlachten an der Ausdrucksfähigkeit, der Melodik oder was weiß ich aufzureiben. Da ich jedoch weder das Erstere besitze, noch Ahnung vom Zweiten habe (man beachte meine Qualifikationen zum Musikrezensionisten), bringe ich hier einfach das an, was jeder machen sollte, wenn man mal keine Ahnung hat: Vergleiche.

Für alle, die nicht wissen, was eine Twee - Band ist, empfehle ich folgenden Artikel: Twee in der englischsprachigen wikipedia. In kürze gefasst: Es ist Poppig, Rockig und ganz wichtig: oftmals gemischter Gesang (Was allerdings nicht zwingend notwendig ist. ). Wenn man versuchen wollte, Mates of State irgendwo zwischen den Stühlen einzuordnen, dann ganz bestimmt irgendwo zwischen Tullycraft und den Dresden Dolls. Wem diese Einschätzung verständlicherweise zu vage ist, sollte sich unbedingt in der media - Abteilung der MoS umschauen. Und wenn man dann immernoch der Meinung ist: “Mensch, der Treas hat aber Geschmack”, dann begebe man sich schnurstracks in 2 Wochen in den nächstbesten Plattenladen und kaufe sich die Scheibe.

http://www.matesofstate.com


Bang, Bang! Hier kommt der No-Fidelity Blog und ist der einzig coole und überhaupt wahre Blog aus Rostock. Pustekuchen! Andere Berufsjugendliche hatten schon die gleiche Idee und schreiben nun über dies und jenes und vor allem über Musik. Um die Artverwandschaft zu bekräftigen gibt’s jetzt hier mal Links:

Und da sage man doch mal, Rostock sei Internet - Musiktechnisches Ödland. So viele gestreifte Shirts können gar nicht lügen.

Rote Raupe Mixtape Vol.4

August 28, 2006

Eiderdaus, da freut sich das Elefantenherz! Welch formidable Gelegenheit, eine meiner Lieblingsseiten vorzustellen. Natürlich nur in kurz, dreht sich dieser Artikel nicht um das Medium an sich, sondern die transportierten Inhalte. Kurzum: Das Rote Raupe Mixtape Vol.4 ist da!

Imemrhin 18 Tracks stark wird uns Allen, dem geneigten Fachpublikum also, das Neueste aus dem Internet in Zusammenfassung präsentiert. Zum selberausdrucken gibts hier mal die Tracklist:

01) missent to denmark // glasses turn to fog
02) lacrosse // my plan
03) popup // lucy” what you trying to say
04) electrophonvintage // just before you came
05) mexican elvis // zurich
06) magoo // pink dust
07) remedy // mr. anonymous
0 8) i was a king // break away
09) the lost levels // the early sheets
10) the bloodsugars // bloody mary
11) beta satan // up to no good
12) jenana // the need to wear
13) tent // warm
14) shel kapuso // the sun ate up the sky
15) deepakalypse // i got a vibe
16) manda. // viola labradorica
17) superboy // radiowave
1 8) spruce // i felt nothing

Zum hören und durchstöbern dieses feinen Fanzines besuche man bitte folgenden Link:

http://www.roteraupe.de Direkter Link zum Mixtape

Hier ist der Beweis! Sucht man bei Google nach moderner Haarschnitt Mann, findet man an dritter Stelle diese heiligen Seiten. Nicht schlecht, wie ich finde und damit endlich auch mal ein Grund zur Selbsthuldigung.

Mein Projekt “Ein Tag, ein Blogeintrag 2010″ geht in die 4. Runde. Thema heute: Die lokale Rostocker Buffetszene und Buffets im allgemeinen. Wikipedia sagt zum Thema Buffet:

Das Buffet ist eine besondere Art der Speisenpräsentation. Statt der herkömmlichen Menüfolge (z.B. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) werden bei einem Buffet alle Speisen gleichzeitig aufgetragen und ansprechend arrangiert, und der Gast kann sich seinen Vorlieben entsprechend selbst bedienen. Man unterscheidet zwischen kalten Buffets, auf denen hauptsächlich Käse-, Wurst- und Fischplatten, Salate, Backwaren und Butter sowie kleinere kalte Speisen und verschiedene Desserts angeboten werden, und warmen Buffets, die neben den genannten Bestandteilen auch Suppen, verschiedene Fleisch- und Fischgerichte sowie unterschiedliche Beilagen bereit halten…

Nachdem das nun geklärt wäre und wir uns alle auf dem gleichen Wissenslevel befinden, kanns ja jetzt richtig losgehen mit dem Artikel. Wichtig zu erwähnen wäre wohl auch noch, dass es den ganzen Kladderadatsch zum Pauschalpreis gibt, womit der größte Reiz eines Buffets wohl klar ist. Allerdings wirft so ein Buffet ja auch eine ziemlich wichtige Frage auf, die besonders notorisch klamme Berufsjugendliche quält: “Wie werde ich möglichst effektiv satt?”

Nofidelity weiß immer Rat und möchte hier mal die besten Tipps und Tricks erwähnen:

  • Abends zum Buffet gehen - zum Mittag gibts dann nur was kleines
  • Nie tothungrig zum Buffet gehen. Der Sättigungseffekt tritt so viel zu früh ein.
  • Nicht viel vorher trinken - zu hoher Sättigungsfaktor
  • Kein Bier während des Buffets, höchstens ein Glas Wasser trinken (da freut sich auch der Geldbeutel)
  • Keine Suppe wählen - die besteht fast nur aus irgendwelchen chemischen Dingern um die gefräßigen Gäste zu zügeln.
  • Beim Asiaten: Backteig vom Fleisch und Fisch abschaben und links liegen lassen (Dieser Knallertipp kommt von FaxeSystem)

Jetzt kommt natürlich der Durchschnittsleser und fragt sich: “Geil! aber wo gibts denn hier sowas?”

Empfehlen möchte ich hier das Asia - Restaurant im Südstadtcenter. Unter der Woche ist es immer angenehm leer, das Angebot ausreichend und der Preis auch ganz okay. Für 7,50€ kann man da sehr angenehme Abende verbringen. Negativ könnte man vielleicht noch anmerken, dass es kein Entenfleisch gibt und die musikalische Untermalung dann doch sehr asiatisch - kitschig ist. Aber wer ist schon zum Musik hören da?

Neuerdings gibt es auch bald Konkurrenz in den Speichergebäuden am Strande. Gerüchten zufolge kostet der ganze Spaß da nur 6,90€ und sogar krosses Entenfleisch soll dort aufgetischt werden. Das sollte man sich doch unbedingt mal ansehen.

Für weitere Buffetanregungen ist die Kommentarfunktion recht nützlich. Angeblich wird das Ganze hier ja auch von Mitsurfern gelesen. Die freuen sich dann auch über diverse Meinungen. Am Ende sollte man nämlich nicht alles Glauben, was der Treas so schreibt. Guten Appetit.

www.qsl.at

“Was machst du denn heute so?” “Ich ordne meine mp3s”.

Normalerweise verkehre ich überhaupt nicht in Kreisen von Ordnungsfetischisten oder zur Sauberkeit erzogenen Menschen. Die Anwesenheit von Staub macht mir keine Angst und mein Desktop ist so unübersichtlich wie deutsche Steuergesetze. Ein bißchen Regelmäßigkeit im Leben kann jedoch nicht schaden und Mutter weiß ja eh’ immer, was das Beste für uns ist.

Daher werde ich heute damit beginnen, sämtliche von mir verfassten und veröffentlichten Rezensionen, Empfehlungen und sonstiges Trara hier zu archivieren. For statistical purpose ofcourse. Selbstdarstellung lag mir ja schon immer fern. Ausserdem ist das in gewisser Art und Weise auch ein Beitrag zum Projekt “Ein Tag - ein Blogeintrag 2010″!

Figurines live!

August 25, 2006


News from Noisewhere: Das Angebot an wirklich guten Konzerten war in Rostock in letzter Zeit fast schon beängstigend schwach. Das JAZ hat Sommerpause, die Stubnitz dallert auf den sieben Weltmeeren herum und das MAU hat ja schon traditionell immer wieder mal schwächere Phasen.

Nun freue ich mich aber schon seit der ein oder anderen Woche über den geplanten Auftritt einer meiner dänischen Lieblingsbands: den Figurines. Obwohl ich ansonsten imemr der Erste bin, wenn es danach geht, Bands zu kategorisieren und zu vergleichen, fehlt mir dann hier doch die Referenz. Oder um genauer zu sein: Die Vielzahl an möglichen Referenzen ist schier erdrückend. Ein typisches Phänomen in der modernen Musikbranche: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. In der einen Sekunde erinnern mich die 5 Herren an Monta, im nächsten Moment eher an die Wannadies. Plötzlich scheint Laakso durch, und Stimmlich ist das ganze sowieso so quäkelnd, dass man schon gar nicht mehr weiß, wo man gerade ist. Aufregend wird es also bestimmt. Und langweilig sowieso nicht, wenn der Treas dabei ist.

Hier mal die Fakten für die Ordnungsfetischisten: 01. September, MAU Club Rostock, Einlaß 21:00Uhr

indiepedia.de
Web 2.0 ist uns allen ja nun schon eine ganze Weile ein Begriff. Texten hier, hochladen da, ein bisschen Realität, ein bisschen Wahrheitsverdrehung. Fertig ist die schöne neue Welt und jeder kann Teil davon sein, gepresst in Ajax, PHP und html. Was da mit all den wikis, blogs und communityportalen passiert ist im Grunde nichts anderes als eine Weiterführung des “real life” in virtuelle Sphären. Selbstordnend soll all das sein. Und wo Ordnung im Internet erwartet wird, biegt das nächste wiki schon um die Ecke. Dieses hier kommt augenscheinlich eher aus der linken, heißt indiepedia.de und versorgt die Wissensdurstigen mit allerlei Fakten zur Popkultur abseits von gewerblich ausgetrampelten Promo-Pfaden. Naturgemäß wird auch dieses wiki von interessierten Menschen mit allerlei Fachkenntnissen betrieben und von den Nutzern wikilike immer wieder diskutiert und verbessert. Wie sowas funktioniert sollte ja im gemeinen bekannt sein.

Wichtig zu erwähnen ist wohl noch, dass sich indiepedia.de nicht auf den ausgelutschten “indie” - Begriff ausruht, sondern offen für das gesamte popkulturelle Spektrum ist. Dieses besteht eben aber nicht nur aus Musik, sondern umfasst ebenso Magazine, Mode, Jux und Dallerei.

Vielleicht ist auch noch erwähnenswert, dass der Chefredakteur dieses kleinen Blogs ebenso von Zeit zu Zeit seine Stunden damit verbummelt, seine Weisheiten auf genannter Seite zu verbreiten. Bevorzugt natürlich im Artikel “Rostock“. Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

indiepedia.de

Am Ende war es klar: so kann es nicht weitergehen. Daher gab es heute eine lange überfällige Aufräumaktion auf diesen Seiten. Was bleibt ist ein Artikel mit relevantem Inhalt und ein befreiendes Gefühl des Neuanfangs. Wohin die Reise geht, ist noch unklar. Spannend wird es aber bestimmt. Bleibt diesen Seiten weiterhin gewogen und besucht auch bei Gelegenheit die rechts - unten angegebenen Links.

Gruß und Kuß, der Treas