Silvester-Umfrage: 30 Prozent der Männer im Vollrausch
Dezember 31, 2006
Zu lesen gibts das hier:
Nun sollte man die Validität von Umfragen im Auftrag von solchen Zeitschriften sicherlich hinterfragen, aber irgendwie finde ich diesen Prozentsatz sehr niedrig, wenn ich daran denke, wie sich scheinbar volljährige Männer zu Silvester verhalten. Stichwort “Illegale Feuerwerkskörper vs. teure Markenjacken!”
Es soll ein Pingu sein!
Dezember 29, 2006
Kannnste ma sayn!
Weihnachten in Ellerau
Dezember 25, 2006
Ellerau hat was.
Dämlicher Anfang für diesen Text. Aber immernoch besser zu dämlich, als daß das Grauen verschwiegen wird. Ellerau ist ein großes Dorf oder eine kleine Stadt im Nordwesten der häßlichen Hansestadt Hamburg. Diese glänzt wenigstens durch ihr kulturelles Angebot, welches den Autor etwas milder stimmt.
Dieser kleine Ort hat ein eigenens Mercedes - Autohaus, einen Tennisplatz, ein Freibad und geschätzte fünf Golfplätze in der näheren Umgebung. Der typische Zweitwagen ist hier Audi oder mindestens Ford. Hier wohnen über 5.400 Menschen, was man der Ortschaft allerdings nicht anmerkt. Umgeben ist er von Wäldern, Wiesen und norddeutschen Autobahnen.
Nun begebe ich mich seit ca. 3 Jahren 2 mal im Jahr hierher, um mit meiner geliebten Familie besinnliche Feste zu feiern. Zu nennen sind da vor allem Ostern und Weihnachten (welches zeitgleich mit dem Geburtstag meiner Mutter am 26. Dezember gefeiert wird). Neuerdings wird auch noch in Erwägung gezogen, ein jährliches sommerliches Fest im Garten meiner Mutter auszurichten. Dieser glänzt immerhin mit einem Baum, wahrscheinlich Apfel, der ganzjährig mit bunten Ostereiern behängt ist. Das bringt Freude und lässt ihren Garten fast schon subversiv erscheinen.
Ich komme nicht von hier, und ich möchte es auch nicht. Ist man erstmal hier, möchte man am liebsten sofort wieder abreisen. Man verplempert seine zeit mit Fahrten in die große Hanse (gemeint ist Hamburg), die allerdings nur durch eine 45-minütige Bimmelbahnzugfahrt erreichbar ist welche nur bis Mitternacht verkehrt, Gängen zum Aldi bzw. Edeka, wenn der Aldi (so wie jeden Mittowch) keine Ware mehr hat. Samstag sieht es an der Nahrungsmittelfront auch nicht gerade rosig aus, denn dann bekommt der Lebensmitteldiscounter erst kurz vor Ladenschluß wieder Ware. So verrückt sind die Leute hier.
Wenigstens gibt mir die hiesige Einöde Zeit, über die Welt nachzudenken, was jedoch nie länger als ein Minütchen anhält, oder aber meinen Blog mit Inhalten anzufüllen. Man sagt ja auch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und daher gibt es jetzt hier meine Lieblingsimpression aus Ellerau - geklaut aus dem Internet. Denkt euch einfach einen grauen Himmel auf dem Bild, und schon ist die lokale Weihnachtsstimmung eingefangen.

Gestern gab es Socken. ![]()
Neuer Eintrag in die überragendste Termindatenbank Rostocks
Dezember 24, 2006

Hier wird an dieser Stelle ganz unverschämt vom Rote Raupe Magazin geklaut (bitte nicht böse sein, liebe Redaktion) . Soeben darf ich nämlich ein neues Konzerthighlight in der kleinen Hanse verkünden:
24.02.2007 - JAZ Rostock - EF.
Für ein wenig mehr Informationsgehalt besuche man einfach: http://www.roteraupe.de/index.php?site=presentation&id=79
Eskobar - Gratis EP
Dezember 23, 2006

Eskobar sind ja eher schnulzig - doof. Die Boyband des Indie-Pop sozusagen. Man muss sich das Ganze auch nicht anhören, doch um die Mädchenquote auf diesen Seiten zu erhöhen, verweise ich auf die, noch bis zum 26.12., im Netz erhältliche Gratis-EP der drei traurigen Rocker:
Kleine Miniankündigung
Dezember 23, 2006
Wie jetzt rechts bei den Konzertankündigungen zu sehen ist, kommt am 26.01.2007 die Band Porous in den MAU Club. Die machen ganz typischen (englischsprachigen) Indierock. Kleine Besonderheit: Die Jungs kommen aus Neubrandenburg und haben ihr erstes Video 2004 in Rostock im momo und im MAU gedreht.
Für diejenigen, die es noch nicht kennen:
Knarf Rellöm live!
Dezember 22, 2006

Ich empfehle zum heutigen Wochenendbeginn und als Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage das Konzert des Tausendsassas Knarf Rellöm im Rostocker momo.
Konzertbeginn ist so gegen 22:00Uhr und es erwartet euch ganz übel dirty Shit. Rock, und Funk. Und Techno. Und auch ein ganz klein wenig Klamauk.
Viel Spaß euch im fernen Rostock. Mich verschlägt es heute Abend wahrscheinlich ins Klubhaus Tapete mit Richard von der Schulenburg
und eventuell noch zu This is Pop
Kekstorte mal richtig!
Dezember 22, 2006

Letztes Jahr machte ich meiner Mutter eine Kekstorte als Weihnachtsgeschenk. Da diese jedoch grösstenteils von meiner Freundin hergestellt wurde, und ich, bis auf vereinzelte Handlangertätigkeiten, nichts zu tun hatte, gelang die Torte recht gut. Nun kam meine Mutter auf die Idee, dass ich ja auch dieses Jahr wieder eine solche Torte machen könnte. Quasi eine Art Resozialisationsmaßnahme während meiner diesjährigen Ellerauer Gefangenschaft zur Weihnachtszeit. Nur bin ich ja aber alleine hier, und meine Freundin in weiter Ferne.
Sturkopf, der ich bin, vertraue natürlich auf meine eigenen gottgegebenen Fähigkeiten, was natürlich nichts werden konnte. Meine Mutter entsorgte heute die besagte Torte, nachdem sie immerhin ein paar fröhliche Stunden im Kühlschrank neben Käse und Quark verbringen durfte.
Bevor ich alle meine Fehler aufliste, gibts hier lieber einen Haushaltstipp:
Das Kokosfett nie zu heiss werden lassen. Man muss unbeschadet seinen Finger reindittschen können!
Kekstorte nennt man übrigens auch: Kalter Hund, Kalte Schnauze, Lukullus… und so weiter. Falls jemand auch noch weitere Namen für diese kulinarische Geschmacksverirrung kennt, sei es ihm erlaubt, diese in den Kommentaren zu veröffentlichen.
Rückblick: Morrissey - live in Hamburg
Dezember 22, 2006
Der dritte Anfang dieser Review. Und das nach 4 Tagen Zeit, in denen ich mir den einen oder anderen Satz hätte überlegen können. Doch über dieses Konzert zu schreiben, fällt schwer.
Eines vorneweg: Es hat Spaß gemacht. Noch was vorweg: Es hätte besser sein können. Ich war nie der riesengrosse, ihn vergötternde Fan. Und ich habe ihn auch noch nie live gesehen. Ich mag und schätze seine Musik und finde seine politischen und gesellschaftlichen Statements zustimmungswürdig. Ab und an tanze ich sogar zu einigen seiner Lieder.
Man merkt es schon: Mittelmäßigkeit aller Orten: In der Schreibe dieses Textes, der Euphorie des Autors und aber auch während des Konzertes selber. Mittelmäßigkeit ist aber natürlich kein Wort, dass im Umfeld dieses Mannes vorkommen darf, und so wollen wir es ihm zugute halten, dass der Hamburger an sich ja ein unterkühlter Mensch und damit auch Zuschauer ist, die Color-Line-Arena eher einen ungeeigneten Konzertveranstaltungsort hergiebt, und sowieso alles wo der Herr Lieberbeg drinsteckt, irgendwie ein bisschen Scheisse ist.
So gesehen hat Steven Patrick Morrissey aus Manchester alles richtig gemacht: Genau die richtige Mischung aus alten und neuen Stücken, die auch dem recht gemischten Publikum entsprach, fähige Musiker und eine sehr gelungene Lichtershow. Die Rampensau hat er ja eh immer mit im Gepäck und dank Kultfaktor ist für Unangreifbarkeit gesorgt.
Damit ist diese Review jetzt auch beendet. Für Bilder und Videos, besucht doch bitte die einschlägigen Portale. Wer jedoch noch eine persönlcihe Anekdote erfahren möchte, schliesst diesen Tab jetzt jedoch noch nicht. Bitte Gehimtintensichtbarkeitsmittel bereithalten.
Also: Ich natürlich wie immer leicht verplant und ohne Geld. Am Montag Vormittag ab ins Pressezentrum Rostock: - Stehplätze ausverkauft. Nur noch Sitzplätze da. Sowas kauft man natürlich nicht. Daher ab nach Hamburg, eben ohne Karte. Irgendwas ergibt sich schon vor der Halle. Pustekuchen. Wir natürlich mindestens ne’ Stunde zu spät. Abendkasse hat ebenfalls geschlossen, aber der nette Tipp des armen Studenten hinter der Glasscheibe, es mal beim Presseeingang zu versuchen, hilft weiter. Und siehe da: Es liegt noch eine Karte einsam herum, als würde sie auf mich warten. Zum Vorzugspreis von immerhin nur 35€ (10€ günstiger als im VVK und AK) durfte ich dann tatsächlich noch rein und wurde von äusserst netten Securities zu meinem Platz geleitet. Dieser war zwar leider nur ein Sitzplatz, jedoch mit hervorragendem Ausblick auf die Bühne. Dazu ein leckeres Ducksteiner und der Abend war dann doch irgendwie gerettet.
Weihnachtsgrüße aus (H)Ellerau!
Dezember 21, 2006
Hellerau und kein Ende. Neben unverschneiten Wiesen, trostlosen Wäldern und der viertelstündlich verkehrenden Bimmelbahn nach Hamburg gibt es hier noch eines: Astra Pils. Nachdem ich nun für die Weihnachtszeit auf dieses lieblose Fleckchen Erde verbannt wurde, MUSS die Nähe zur Großen Hanse ja zu etwas Nutze sein.
Neben dem hervorragenden Bierangebot, stimmte mich vor allem eines sanftmütig: Der Hamburger Lokalsender (es handelt sich um Fernseeeeh): Hamburg 1.
Dieser überraschte mich gestern Abend mit einer Wiederholung eines Live - Mitschnittes des Tocotronic Auftitts während des diesjährigen Reeperbahnfestivals. Ein nettes Kuddelmuddel älterer und neuerer Titel war da zu bestaunen. Liebevoll ausgewählt und grandios nur mit Gitarre, Schlagzeug, Bass instrumentalisiert.
Soweit nichts Besonderes, wäre da nicht die Vorstellung eines bisher unveröffentlichten Songs dabei gewesen. Dieser erscheint dann wohl auf dem neuen Album, nennt sich: “Verschwör dich gegen dich”, und geht in ungefähr so:
Ein sehr gelungenes Stück Musik, wie ich finde, mit schönen Anleihen an die punkige Herkunft der rotzfrechen Vier. Verbreitet die Kunde!