Der dritte Anfang dieser Review. Und das nach 4 Tagen Zeit, in denen ich mir den einen oder anderen Satz hätte überlegen können. Doch über dieses Konzert zu schreiben, fällt schwer.

Eines vorneweg: Es hat Spaß gemacht. Noch was vorweg: Es hätte besser sein können. Ich war nie der riesengrosse, ihn vergötternde Fan. Und ich habe ihn auch noch nie live gesehen. Ich mag und schätze seine Musik und finde seine politischen und gesellschaftlichen Statements zustimmungswürdig. Ab und an tanze ich sogar zu einigen seiner Lieder.

Man merkt es schon: Mittelmäßigkeit aller Orten: In der Schreibe dieses Textes, der Euphorie des Autors und aber auch während des Konzertes selber. Mittelmäßigkeit ist aber natürlich kein Wort, dass im Umfeld dieses Mannes vorkommen darf, und so wollen wir es ihm zugute halten, dass der Hamburger an sich ja ein unterkühlter Mensch und damit auch Zuschauer ist, die Color-Line-Arena eher einen ungeeigneten Konzertveranstaltungsort hergiebt, und sowieso alles wo der Herr Lieberbeg drinsteckt, irgendwie ein bisschen Scheisse ist.

So gesehen hat Steven Patrick Morrissey aus Manchester alles richtig gemacht: Genau die richtige Mischung aus alten und neuen Stücken, die auch dem recht gemischten Publikum entsprach, fähige Musiker und eine sehr gelungene Lichtershow. Die Rampensau hat er ja eh immer mit im Gepäck und dank Kultfaktor ist für Unangreifbarkeit gesorgt.

Damit ist diese Review jetzt auch beendet. Für Bilder und Videos, besucht doch bitte die einschlägigen Portale. Wer jedoch noch eine persönlcihe Anekdote erfahren möchte, schliesst diesen Tab jetzt jedoch noch nicht. Bitte Gehimtintensichtbarkeitsmittel bereithalten.

Also: Ich natürlich wie immer leicht verplant und ohne Geld. Am Montag Vormittag ab ins Pressezentrum Rostock: - Stehplätze ausverkauft. Nur noch Sitzplätze da. Sowas kauft man natürlich nicht. Daher ab nach Hamburg, eben ohne Karte. Irgendwas ergibt sich schon vor der Halle. Pustekuchen. Wir natürlich mindestens ne’ Stunde zu spät. Abendkasse hat ebenfalls geschlossen, aber der nette Tipp des armen Studenten hinter der Glasscheibe, es mal beim Presseeingang zu versuchen, hilft weiter. Und siehe da: Es liegt noch eine Karte einsam herum, als würde sie auf mich warten. Zum Vorzugspreis von immerhin nur 35€ (10€ günstiger als im VVK und AK) durfte ich dann tatsächlich noch rein und wurde von äusserst netten Securities zu meinem Platz geleitet. Dieser war zwar leider nur ein Sitzplatz, jedoch mit hervorragendem Ausblick auf die Bühne. Dazu ein leckeres Ducksteiner und der Abend war dann doch irgendwie gerettet.

One Response to “Rückblick: Morrissey - live in Hamburg”

  1. strom und meer » Blog Archive » Panic in the Flurs of Mehrzweckhalle Says:

    [...] meine Begleiter, das Hamburg nicht Rostock ist und dort Konzerte auch schon mal pünktlich eine Stunde nach Einlass [...]

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