The Shins - Wincing The Night Away
Januar 15, 2007

Eigentlich bietet es sich an, über diverse Soundtrackbeiträge zu refferieren, wenn es darum geht über “The Shins” zu schreiben. Mittlerweile sollte geschätzt mindestens jeder Mensch mit ein wenig gutem Geschmack mindestens einen Song dieser famosen Band gehört haben.
In “Garden State” sagte Natalie Portman zu Zach Braff noch: “You gotta hear this one song, it’ll change your life I swear.” und gemeint war damit “New Slang” von The Shins.
Nebenbei untermalt die Musik der Band sämtliche erfolgreichen amerikanischen TV - Serien, die auch in Deutschland mittlerweile recht erfolgreich anlaufen.
Als Beispiel zu nennen wären da vielleicht am herausragendsten “Scrubs” und “O.C. California”.
Kein Wunder also, dass die vier Herren aus Kalifornien in ihrer Heimat mittlerweile recht gross geworden sind, während sie hier noch in den hintersten Ecken in den Plattenläden beim Nerd - Indie - Kram zu finden sind.
Am 26.01. erscheint ihr drittes Album “Wincing The Night Away” und ist auf dem besten Wege, diesen Zustand zu ändern.
Auch wenn der Opener “Sleeping Lessons” anfänglich Anderes andeutet: diese Platte wird wunderpar poppig und tanzbar, ohne das verträumt - schwärmende der früheren Platten zu vernachlässigen.
Ebenso wurde die fast schon folkartig anmutende Instrumentalisierung der Vorgängeralben leicht erweitert und nun finden sich neben Tamburin und Akustikitarre halt auch Keyboard und ein ganz klar stärker in den Vordergrund geratener Bass.
Noch immer herrscht ein retro-mässig anmutender Rock - Sound über den Songs, die Produktion klingt jedoch viel glatter und James Mercers wunderbarer Gesang wird nicht mehr so extrem mit Distortion - Effekten überzogen.
So klingt ein Album einer Band, die langsam (gemeinsam mit dem Rest der Welt) ihr Potential entdeckt und ausschöpft.
Anspieltipps sind: Sleeping Lessons, Australia, Red Rabbits, A Comet Appears
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