Jellybean!

Vielleicht erreiche ich derzeit meinen höchstmöglichst erreichbaren Grad der kulturellen Verwahrlosung. Teilhaben lassen möchte ich die Menschen daran bestimmt. Hier kommt Jellybean, 18, USA. Covert mit Ukulele und Akustikgitarre Gangstarapstücke. Fast schon lieblich, wie die quietschende Mädchenstimme von Guns, Bitches und blingbling singt. Die 4 Elements hat sie jedenfalls verstanden. Auch der zeitgemäße Einsatz von Cher-Gesangsverzerrern bestimmt ab – und an das Geschehen. Holperer und Versprecher sowieso. Find ich gut.

Bei last.fm gibts übrigens ein schönes Snippet zu ihrer Version von Ignition.

http://www.myspace.com/jellybeanghettotech

NoFidelity macht dat ordentlich

am 14. November 2008!

So langsam können die Röhrenjeans auch wieder im Schrank der kleinen Schwester verschwinden und die Oberlippenbärte abrasiert werden. Das ist jetzt nämlich alles wieder out.

Was kommt ist Musik. Und NoFidelity beim Re-Uprising des Shoegaze ganz vorne dabei. Im Angesicht des totalen Weltenbankrotts verlangt es auch den Pinguinen unter uns nach Wärme und Geborgenheit. Mit der Klimakatastrophe hat man sich ja eh schon längstens angefreundet.

Freuen sollte man sich also schon auf den 14. November im JAZ zu Rostock, in welchem die großartigen Leipziger Palestar auufspielen werden. Schöne Melodien voller Melancholie aber auch Hoffnung gibt es da zu bestaunen. Eine äußerst formidable Mischung aus Indiepop, Postrock und Shoegaze erwartet das Publikum. Im Bescheidwissereijargon nennt man das heutzutage Nu Gaze und ist besser, als es heißt.

Aber weil ja Wochenende ist und auch das Faulenzen gefeiert werden will, gibt es noch eine äußerst tanzbare Aftershowparty.

Auf dem Floor 1 finden sich neben dem Sterngucker auch noch der Verein ehemaliger Nachbarn vs. Elektro.Indie.Fresse DJ-Team aus Greifswald ein.

Der 2. Floor wird (denn es ist Herbst) von unseren guten Freunden, den Saufproleten Allstars feat. DJ Ekelfred beschallt. Trashcore und das alles. Kennt man ja.

Die Details in Kürze:

14.11.2008 – JAZ Rostock 22:00 // 5€

Live: Palestar (Leipzig, Postrock, Indie, Shoegaze)

+ Spezialgast

http://www.myspace.com/palestar

Floor 1:

Verein ehemaliger Nachbarn vs. Elektro.Indie.Fresse DJ–Team (Indie, Elektro, HGW)

Sterngucker (Elektronische Tanzmusik, HRO)

Floor 2:

Saufproleten Allstars (HRO) feat. DJ Ekelfred (Amsterdam) – Trashcore

Oceano da Cruz

Oktober 6, 2008

Dieser Beitrag ist nun ca. eine Woche überfällig. So lange kenne ich Oceano da Cruz nun und bin immernoch schwervon begeistert. Irgendwo zwischen Collegerock, Pixelpunk und verklärtem Songwritertum liegt seine Musik, die man hier anhören kann:

Last.fm Link

Bitte liebgewinnen.

Willkommen zum Ende des schönen Teils der Woche. Da in ca. einer Stunde die Internethauptbenutzungszeit beginnt, dachte ich mir, sollte ich wohl meine treue Leserschaft mit einem Sonntags(!)beitrag überraschen.

Heute Abend, in ungefähr genau 2 Stunden spielen Garda aus Dresden im JAZ Rostock. Ich würde da ganz gerne eine Empfehlung aussprechen für all’ die Leute, welche die lokale Videothek schon leergeschaut haben. Es gibt jedenfalls sehr veritablen Indiepop der eher akustischen Variante zu hören. Und wäre ich in Rostock, wäre ich auch dort. Reinzuhören kann man hier wagen: http://www.myspace.com/gardamusic

Um es mit den Niederländern zu sagen: Dooop!

Vorsicht! Humor!

Oktober 4, 2008

Man wirft mir ja allerorten vor, dass ich eine recht humorlose und von Deprischüben bestimmte Existenz lebe (oder wie man das auch sonst nennen möchte). Im Grunde genommen stimmt das wahrscheinlich auch. Legendär sind meine Tobsuchtanfälle ja immerhin.

Trotzdem wäre es mir (und euch damit auch) wichtig, zu zeigen, daß auch ich Humor habe. Dieser äußert sich jedoch hauptsächlich in sozialkritischen, bissig ironischen Kommentaren Über Selbst – und Weltschmerz. wie zB dieser Comic hier. Wahnsinn:

Alaska in Winter

Oktober 3, 2008

Kannte ich noch gar nicht. muss, wie so vieles, in meinem Leben irgendwo an mir vorbeiüberholt haben. Gestern Abend jedenfalls begab ich mich in das Amsterdamer Paradiso, welches so langsam den Status eines Wohnzimmer einnimmt. Zumindest des Wohnzimmers des besten Freundes, könnte man treffenderweise sagen. Dort besuchte ich zum ertsen Mal den kleinen Saal, welcher stuckbeschmückt und bassgewaltig immernoch erhebend wirkt. Nur am Bier müssen die Leute noch üben. Das können sie wirklich nicht. Und bei Preisen von 4,50 sollte man schon etwas erwarten können, denke ich.

Doch zum Wesentlichen: Alaska in Winter sind Brandon Bethancourt. Oder andersrum. In Ermangelung einer ihn begleitenden Band wurde halt per Leinwand  musiziert. In den Hauptrollen: Er als Band. Dem Internet sei dank brauche ich mir nicht einmal wortgewaltige Beschreibungs – und Rezensionsfetzen ausdenken, sondern kann die Bilder sprechen lassen. Hier Close Your Eyes – live.

Ein wenig affektiert erschien er jedenfalls auf der Bühne. Aber sweet.